Coronavirus: Praktische Informationen, Tipps und Hinweise für Unternehmerinnen und Unternehmer

Sehr geehrte Damen und Herren,

die drastischen Einschnitte, die die staatlichen Vorkehrungen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus mit sich bringen, stellen die meisten Betriebe vor Herausforderungen ungekannten Ausmaßes. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler und Selbständige kann die schnelle staatliche Hilfe ein wichtiger Baustein zur Bestandssicherung sein. Im Folgenden finden Sie praktische Hinweise und Links zu den zuständigen Behörden und Informationsportalen.

Im Vordergrund der unternehmerischen Überlegungen stehen jetzt Maßnahmen zur Sicherung der Liquidität bzw. der Einnahmen während der Krise und zur kurzfristigen Senkung der Kosten bzw. der Ausgaben. Jede Unternehmerin, jeder Unternehmer sollte die kompetenten Ansprechpartner ihres bzw. seines Netzwerkes nutzen. Als erste Ansprechpartner können dazu dienen:

  • Möglicherweise vorübergehende Absprachen mit dem Vermieter treffen.
  • Den Steuerberater bzgl. Maßnahmen der Finanzämter befragen.
  • Ihr zuständiges Finanzamt kann Auskunft über Zahlungsaufschub und mögliche Stundungen geben.
  • Kontakt zur Hausbank aufnehmen, um Zwischenfinanzierungsmöglichkeiten auszuloten und Informationen über staatliche Zuschüsse zu erhalten.
  • Bei Ihrem Arbeitsamt arbeitsrechtliche Maßnahmen und Förderungen abfragen.
  • Die Informationsangebote der regionalen IHK nutzen.

Auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene gibt es eine Reihe informativer Ressourcen, die wir für Sie im Folgenden zusammengestellt haben.

Wichtige sich kontinuierlich aktualisierende Quellen

Mittelstands- und Wirtschaftsunion

https://www.mit-bund.de/corona?utm_source=Newsletter&utm_medium=email&utm_content=https%3A%2F%2Fwww.mit-bund.de%2Fcorona&utm_campaign=email-campaign

Bundesministerium für Wirtschaft

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html#id1694894

Investitionsbank Berlin

https://www.ibb.de/de/wirtschaftsfoerderung/themen/coronahilfe/corona-liquiditaets-engpaesse.html

Industrie- und Handelskammer Berlin

https://www.ihk-berlin.de

 

Überblick über Maßnahmen

 

Rettungspaket des Bundes vom 25.03.2020

Der Deutsche Bundestag hat heute ein umfangreiches Rettungspaket für Unternehmen und für den Schutz der Menschen in der Coronakrise auf den Weg gebracht. Das Paket umfasst unter anderem Soforthilfen für Kleinstunternehmen und Selbständige. Klinken und Praxen werden gestärkt, der Zugang zum Kurzarbeitergeld wird vereinfacht. Großen Unternehmen hilft der Bund mit einem Wirtschaftsstabilisierungsfonds

(Quelle: https://www.mit-bund.de/corona?utm_source=Newsletter&utm_medium=email&utm_content=https%3A%2F%2Fwww.mit-bund.de%2Fcorona&utm_campaign=email-campaign)

Grundsicherung für Selbständige

Selbständige, vor allem Kleinstunternehmer und sogenannte Solo-Selbstständige, sollen die Grundsicherung in einem vereinfachten Verfahren schnell und unbürokratisch erhalten. Dazu werden unter anderem die Vermögensprüfungen ausgesetzt und die tatsächlichen Aufwendungen für die Miete als angemessen anerkannt. Die Regelungen gelten zunächst bis zum 30. Juni 2020. Bei Bedarf können sie bis zum 31. Dezember 2020 verlängert werden.

(Quelle: https://www.mit-bund.de/corona?utm_source=Newsletter&utm_medium=email&utm_content=https%3A%2F%2Fwww.mit-bund.de%2Fcorona&utm_campaign=email-campaign)

Leichterer Zugang zum Kurzarbeitergeld

Rückwirkend zum 1. März 2020 treten Neuregelungen für einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld in Kraft. Ein Betrieb kann Kurzarbeit anmelden, wenn mindestens zehn Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sein könnten. Die Sozialversicherungsbeiträge soll die Bundesagentur für Arbeit künftig vollständig erstatten. Arbeitnehmer dürfen den Teil des bisherigen Nettolohns, der dann entfällt, anrechnungsfrei hinzuverdienen, egal ob als reguläre Beschäftigung oder Minijob.

(Quelle: https://www.mit-bund.de/corona?utm_source=Newsletter&utm_medium=email&utm_content=https%3A%2F%2Fwww.mit-bund.de%2Fcorona&utm_campaign=email-campaign)

KfW-Sonderprogramm 2020

In dieser Woche ist das KfW-Sonderprogramm 2020 gestartet. Es unterstützt Unternehmen, die wegen der Corona-Pandemie vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Kleine, mittelständische und auch große Unternehmen können ab sofort über ihre Hausbank Anträge stellen. Niedrigere Zinssätze und eine vereinfachte Risikoprüfung bei Krediten bis zu 3 Millionen Euro sollen Betriebe entlasten. Die Auszahlungen erfolgen schnellstmöglich, die Mittel sind unbegrenzt.

(Quelle: https://www.mit-bund.de/corona?utm_source=Newsletter&utm_medium=email&utm_content=https%3A%2F%2Fwww.mit-bund.de%2Fcorona&utm_campaign=email-campaign)

Sozialversicherungsbeiträge können auf Antrag ausgesetzt werden

Die Arbeitgeber in Deutschland müssen im Fall einer finanziellen Notlage wegen der Corona-Krise zunächst keine Sozialversicherungsbeiträge abführen. Auf Antrag können die Beiträge bis Mai gestundet werden, teilten die Sozialversicherungsträger mit. Ausnahmsweise werden dafür keine Zinsen fällig. Voraussetzung ist, dass andere Hilfsmaßnahmen vorab beantragt wurden. Eine aktuelle Stellungnahme des GKV finden Sie hier:

https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/pressemitteilungen_und_statements/pressemitteilung_1003392.jsp

(Quelle: https://www.mit-bund.de/corona?utm_source=Newsletter&utm_medium=email&utm_content=https%3A%2F%2Fwww.mit-bund.de%2Fcorona&utm_campaign=email-campaign)

Gewerbesteuerliche Maßnahmen

Nach dem Ergebnis einer Erörterung der obersten Finanzbehörden der Länder gilt zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus bei der Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen (§ 19 Abs. 3 Satz 3 GewStG) Folgendes: Nach § 19 Abs. 3 Satz 3 GewStG kann auch das Finanzamt bei Kenntnis veränderter Verhältnisse hinsichtlich des Gewerbeertrags für den laufenden Erhebungszeitraum die Anpassung der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen veranlassen. Vor diesem Hintergrund können nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich betroffene Steuerpflichtige bis zum 31. Dezember 2020 unter Darlegung ihrer Verhältnisse Anträge auf Herabsetzung des  Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen stellen. Das gemeinsame Schreiben der Finanzbehörden der Länder finden Sie hier.

(Quelle: https://www.mit-bund.de/corona?utm_source=Newsletter&utm_medium=email&utm_content=https%3A%2F%2Fwww.mit-bund.de%2Fcorona&utm_campaign=email-campaign)

Soforthilfe für Selbständige und kleine Betriebe je nach Ländern

Einmalig werden für drei Monate Zuschüsse zu Betriebskosten gewährt, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Soforthilfe ergänzt die Programme der Länder. Die Anträge sollen deswegen aus einer Hand in den Bundesländern bearbeitet werden. Die Soforthilfe sieht folgende Zuschüsse vor:

  • Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) erhalten einen einmaligen Zuschuss bis zu 9.000 Euro für 3 Monate.
  • Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern (Vollzeitäquivalente) erhalten einen einmaligen Zuschuss bis zu 15.000 Euro für 3 Monate.
  • Sofern der Vermieter die Miete um mindestens 20 Prozent reduziert, kann der gegebenenfalls nicht ausgeschöpfte Zuschuss auch für zwei weitere Monate eingesetzt werden.

Die Ansprechpartner in den jeweiligen Bundesländern finden Sie im Folgenden:

Baden-Württemberg (Antragstellung ab 25.03.2020, abends)

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/

Ergänzte Angebote von Bürgschaftsbank und Landeskreditbank (LBank), die alle gewerblichen kleinen und mittleren Unternehmen sowie die Freien Berufe unterstützen:

  • Erhöhung der Bürgschaftsquote auf 80%
  • Verdoppelung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Mio.
  • Erhöhung der Rückbürgschaft des Bundes um 10 Prozent-Punkte

Wirtschaftsförderung L-Bank:

Tel.: 0711/122-2345,

E-Mail: wirtschaftsfoerderung@l-bank.de, 

Bürgschaften:

Tel.: 0711/122-2999, Mo.- Do. (8:30 – 16:30 Uhr), Fr. (8:30 – 16:00 Uhr)

E-Mail: buergschaften@l-bank.de

Bürgschaftsbank:

Tel.: 0711/1645-6,

E-Mail: ermoeglicher@buergschaftsbank.de,

Bayern (Antragstellung bereits möglich)
https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

Außerdem erhöht die Staatsregierung den Bürgschaftsrahmen für die LfA Förderbank Bayern, damit die Hausbanken Unternehmen und Angehörigen der Freien Berufe unbürokratisch Finanzierungshilfen gewähren können. Die Haftungsfreistellung im Universalkredit bis vier Millionen Euro wird zudem für größere Mittelständler mit einem Konzernumsatz von maximal 500 Millionen Euro geöffnet.

Berlin (Antragstellung ab 27.03.2020, 12 Uhr)
https://www.ibb.de/de/wirtschaftsfoerderung/themen/coronahilfe/corona-liquiditaets-engpaesse.html

Die vom Berliner Senat beschlossenen Hilfen werden über die IBB (Investitionsbank Berlin) umgesetzt.

Soforthilfe I: Um Unternehmen zu unterstützen, deren Geschäft durch Corona in eine Schieflage geraten ist, wird der Liquiditätsfonds der Investitionsbank Berlin vorübergehend für alle kleinen und mittleren Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern geöffnet. Die Öffnung gilt auch für bislang ausgeschlossene und nun sehr stark betroffene Branchen wie Einzelhandel, Hotels, Restaurants und Clubs. Die Darlehenshöchstsumme liegt bei 500.000 Euro, in begründeten Einzelfällen sind Darlehen bis 2,5 Millionen € möglich. Im Einzelnen gilt:

  • Rettungsbeihilfen mit einer Laufzeit von 2 Jahren
  • Rettungsbeihilfen bis 0,5 Mio. EUR können zinslos gewährt werden
  • selbstschuldnerische Bürgschaft in Darlehenshöhe obligatorisch

Antragstellung ist online erbeten: https://www.ibb.de/de/foerderprogramme/liquiditaetshilfen-berlin.html

Soforthilfe II: Finanzielle Zuschüsse wird es auch für Kleinunternehmer mit maximal fünf Angestellten, Soloselbstständige und Freiberufler in Not geben. Die Höhe des Zuschusses wird auf 5.000 Euro begrenzt, wobei der Zuschuss gegebenenfalls mehrmals beantragt werden kann.

Brandenburg (Antragstellung ab 25.03.2020, 9 Uhr)
https://www.ilb.de/de/covid-19-aktuelle-informationen/aktuelle-unterstuetzungsangebote/

Das Soforthilfeprogramm für Unternehmen bis zu 100 Beschäftigte wird von der Investitionsbank des Landes Brandenburg umgesetzt:

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

  • bis zu 5 Erwerbstätige bis zu 9.000 EUR,
  • bis zu 15 Erwerbstätige bis zu 15.000 EUR,
  • bis zu 50 Erwerbstätige bis zu 30.000 EUR,
  • bis zu 100 Erwerbstätige bis zu 60.000 EUR.

Der Antrag wird ab Mittwoch, 25. März 2020 online verfügbar sein: zur Antragsstellung 

Darüber hinaus soll das beim Brandenburger Wirtschaftsministerium bereits vorhandene Konsolidierungs- und Standortsicherungsprogramm („KoSta“) zur Gewährung von Liquiditätshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen kurzfristig aufgestockt werden. Weitere Informationen:
https://www.ilb.de/de/wirtschaft/darlehen/konsolidierungs-und-standortsicherungsprogramm/

Bremen (Antragstellung bereits möglich)

Soforthilfe: Im Rahmen eines von der Senatorin für Wirtschaft neu aufgelegten Förderprogramms können Unternehmen in Bremen und Bremerhaven, die durch die Auswirkungen des Coronavirus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, Soforthilfen von bis zu 5.000 Euro im vereinfachten Verfahren und bei besonderem Bedarf bis 20.000 Euro beantragen.

Antragsformulare sind hier zu finden:

https://www.bremen-innovativ.de/wp-content/uploads/2020/03/Antrag-BAB-Corona-Soforthilfe-Programm_v3.pdf

Die Abwicklung erfolgt über die Förderbank für Bremen und Bremerhaven

Hamburg (Antragstellung in den kommenden Tagen)
https://www.ifbhh.de/magazin/news/coronavirus-hilfen-fuer-unternehmen

Die Soforthilfe wird über die hamburgische Investitions- und Förderbank abgewickelt. Geplant ist, dass Solo-Selbständige 2.500 Euro und Unternehmen 5.000 bis max. 25.000 Euro erhalten. Antragsformulare sind in Kürze abrufbar.

Es werden außerdem verschiedene darlehensbasierte Förderprogramme für Unternehmensfinanzierungen angeboten. Einige Förderungen können auch zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen eingesetzt werden, die aufgrund von Umsatzausfällen von Unternehmen wegen des Corona-Virus entstehen. Für kleine und mittlere Unternehmen stehen hier zum Beispiel der Hamburg-Kredit Liquidität (HKL) zur Verfügung.

Die IFB Hamburg bietet auch Landesbürgschaften an, um in Kooperation mit der Hausbank sowohl die Finanzierung von Investitionen als auch die finanzielle Überbrückung von Liquiditätsengpässen abzusichern. Detaillierte Infos zu Förderkrediten und Landesbürgschaften finden sich unter www.ifbhh.de. Schnelle und kostenfreie Information erhalten Sie beim IFB Beratungscenter Wirtschaft unter foerderlotsen@ifbhh.de oder unter Tel. 040 24846-533.

Hessen (Antragstellung in den kommenden Tagen)
https://www.hessen.de/fuer-buerger/aktuelle-informationen-zu-corona-hessen

Die Landesregierung greift vor allem kleinen und mittleren Unternehmen durch Förderkredite und Bürgschaften über die Wirtschaftsbank unter die Arme. Weitere Informationen:

https://www.wibank.de/wibank/corona

Die Bürgschaftsobergrenze der Bürgschaftsbank Hessen wird auf 2,5 Mio. Euro verdoppelt. Die Bürgschaftsbank übernimmt bei der klassischen Bürgschaft die geforderten Sicherheiten gegenüber der finanzierenden Bank oder Sparkasse bis zu 80 Prozent. Eine Bürgschaftsobergrenze von 2,5 Millionen Euro bedeutet bei einer 80-prozentigen Besicherung einen maximalen Kredit von 3,125 Millionen Euro.

Betriebsmittelfinanzierungen, also die Sicherung der Liquidität, können bis zu 80 Prozent verbürgt werden.

Der Zugang zur Express-Bürgschaft wird stark erleichtert. Die Express-Bürgschaft, über die in der Regel binnen 72 Stunden entschieden wird, war bisher nicht für Gründer zugänglich, zudem gab es weitere Einschränkungen. Diese gelten nun nicht mehr, so dass das Programm grundsätzlich allen Unternehmen Hessens offen steht. Die Bürgschaftsgrenze wurde zudem auf 250.000 Euro, die Bürgschaftsquote auf 80 Prozent erhöht. Dies bedeutet, die Bürgschaftsbank stellt für Kredite bis zu 312.500 Euro geforderte Sicherheiten in Höhe von 250.000 Euro (80%).

Die Kredithöhe für „Bürgschaft ohne Bank“ wird auf 1 Million Euro erhöht. Bei der „Bürgschaft ohne Bank“ wenden sich Unternehmen zuerst an die Bürgschaftsbank und suchen sich nach deren Zusage eine finanzierende Bank oder Sparkasse. Für bestehende Unternehmen (ab 3 Jahre) und bei der Finanzierung von Unternehmensnachfolgen wurde nun die maximale Kreditsumme auf 1 Million Euro erhöht, eine Besicherung ist bis zu 80 Prozent möglich.

Hotline Bürgschaftsbank Hessen: 0611/150 777

Weitere Infos:

https://bb-h.de/kontakt/

Mecklenburg-Vorpommern (Antragsstellung ab 01.04.2020)
https://www.gsa-schwerin.de/leistungen/zuwendungen-zur-vermeidung-von-liquiditaetsengpaessen/antragsanforderung.html

Soforthilfe: Kleinstunternehmen und Kleinunternehmen in wirtschaftlicher Schieflage können ab 25. März 2020  eine Soforthilfe beim Landesförderinstitut beantragen. Zum Förderfinder https://www.lfi-mv.de/foerderfinder/

Sie muss nicht zurückgezahlt werden. (Einmalig 9.000 Euro bei 0-5 Arbeitsplätzen, 15.000 Euro bei 6-10 Arbeitsplätzen) und unterstützt mit 125 Millionen Euro aus eigenen Mitteln auch Kleinunternehmen bis 49 Beschäftigte, die sich aufgrund der Corona-Krise in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden (einmalig 25.000 Euro bei 11-24 Arbeitsplätzen, 40.000 Euro bei 25-49 Arbeitsplätzen).

Näheres zum Schutzfonds:

https://www.regierung-mv.de/serviceassistent/_php/download.php?datei_id=1622811

Niedersachsen (Antragstellung ab 25.03.2020)
https://www.nbank.de/Blickpunkt/Covid-19-–-Beratung-für-unsere-Kunden.jsp

Kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit bis zu 250 Mitarbeitern können bei der Niedersächsischen Bürgschaftsbank (NBB) einen Antrag auf Übernahme einer 80%-igen Bürgschaft für maximal 2,5 Mio. Euro beantragen. Verbürgt werden sowohl Investitions- und Betriebsmitteldarlehen, als auch erforderliche Kontokorrentkreditlinien oder Avale, die seitens Ihrer Hausbank zur Verfügung gestellt werden müssten. Weitere Informationen:

https://www.nbb-hannover.de/fuer-unternehmen/buergschaft-kurz-und-knapp/

Für KMU ist ein Kreditprogramm mit schnellen Liquiditätshilfen bei der NBank in Vorbereitung. Das Land Niedersachsen gewährleistet die Absicherung des Programms, welches direkt von der NBank vergeben werden soll. Zudem ist ein Corona-Hilfsprogramm für Kleinstunternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten in Arbeit: Die Förderungen für einzelne Unternehmen sollen bis zu 20.000 Euro betragen. Für beide Programme wird die Antragstellung voraussichtlich ab 25. März möglich sein.

Nordrhein-Westfalen (Antragstellung in den kommenden Tagen)

Soforthilfe: Informationen und Anträge sind in Kürze hier abrufbar:

https://www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner

Der Bürgschaftsrahmen wird um 4,1 Milliarden Euro auf fünf Milliarden Euro ausgeweitet. Der Rahmen für Gewährleistungen und Rückbürgschaften wird um 900 Millionen Euro auf eine Milliarde Euro erhöht. Anträge auf die Gewährung von Landesbürgschaften sollen innerhalb einer Woche bearbeitet werden. Unternehmen können sich auf der Website der Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfaleninformieren. Weitere Informationen:

https://www.bb-nrw.de/de/aktuelles/news/detail/Buergschaftsbank-und-NRW.BANK-helfen-Unternehmen-bei-Finanzierungsbedarf-durch-die-Corona-Krise/

Konkrete Fördermöglichkeiten der Bürgschaftsbank NRW:

  • bis zu T€ 75 stille Beteiligung (Mikromezzaninfonds) zur Liquiditätsfinanzierung

(direkte Beantragung durch Unternehmen über kbg-nrw.de)

  • bis zu T€ 2.500 Ausfallbürgschaft zur Besicherung von Krediten bei Hausbanken
  • Anträge ausschließlich über die Hausbank, Kredite bis
  • T€ 250 im Expressverfahren (Entscheidung in 3 Tagen nach Antragseingang)
  • T€ 500 im Umlaufverfahren (Entscheidung in 3 Tagen nach Vorlage aller Unterlagen)
  • Anfrage vom Unternehmen direkt über www.ermoeglicher.de für Kredite bis € 3,125 Mio.
  • hälftiges Bearbeitungsentgelt für Corona-bedingte Liquiditätsfinanzierungen
    https://wirtschaft.nrw/corona

Rheinland-Pfalz (Antragstellung in KW 14)
https://isb.rlp.de/home.html

Selbstständige und Unternehmen bis zu 5 Beschäftigten:

  • 9000 Euro Zuschuss aus dem Bundesprogramm
  • 000 Euro Sofortdarlehen des Landes bei Bedarf.
  • Insgesamt beträgt die Soforthilfe 19.000 Euro.

Unternehmen von 6 bis 10 Beschäftigten:

  • 000 Euro Zuschuss aus dem Bundesprogramm
  • 000 Euro Sofortdarlehen des Landes bei Bedarf.
  • Insgesamt beträgt die Soforthilfe 25.000 Euro.

Unternehmen von 11 bis 30 Beschäftigten:

  • Bis zu 30.000 Euro Sofortdarlehen des Landes zuzüglich einem Zuschuss über 30 Prozent der Darlehenssumme.
  • Insgesamt beträgt die Soforthilfe 39.000 Euro.

Die Programmittel werden durch die landeseigene Förderbank ISB verwaltet. Die Anträge für die Soforthilfen nehmen die Hausbanken entgegen.

Das Land unterstützt Unternehmen mit Bürgschaften mit 80-prozentigen Bürgschaften. Bürgschaften bis zu einer Höhe von 2,5 Millionen Euro werden von der Bürgschaftsbank vergeben (info@bb-rlp.de, Hotline 06131 62915-65). Die ISB ist für die Übernahme von Bürgschaften über 2,5 Millionen Euro zuständig (beratung@isb.rlp.de, Hotline 06131 6172-1333).

Der Liquiditätsbedarf der Unternehmen kann darüber hinaus über Programmdarlehen und bei laufenden Finanzierungen über Tilgungsaussetzungen abgedeckt werden.

Die ISB berät Unternehmen telefonisch unter 06131/6172-1333 oder per E-Mail unter beratung@isb.rlp.de. 

Weitere Informationen finden Sie bei der Investitions- und Strukturbank:

https://www.rlp.de/de/startseite/

Saarland (Antragstellung ab Ende März)
https://www.sikb.de/sites/default/files/SIKB/Presse/Checkliste_einzureichende%20Unterlagen_NEU_2020_03_20.pdf

Die saarländische Regierung unterstützt die Wirtschaft mit Liquiditätshilfen und Bürgschaften. Das Kreditprogramm für Unternehmen in der Coronakrise soll auf 25 Millionen Euro aufgestockt werden.

Wer mit bis zu zehn sozialversicherungspflichtigen Mitarbeitern nicht mehr als 700.000 Euro Umsatz oder 350.000 Euro Bilanzsumme im Jahr erwirtschaftet, kann mit einem Zuschuss rechnen, um die derzeitige Krise zu überbrücken. Unternehmen können 3.000 bis 10.000 Euro Soforthilfe bekommen.

Sachsen (Antragstellung ab Ende März)
https://www.sab.sachsen.de/

Ab sofort können Einzelunternehmer, Freiberufler und Kleinstunternehmen in Sachsen das „Liquiditätshilfedarlehen Corona“ beantragen:

https://www.sab.sachsen.de/förderprogramme/sie-benötigen-hilfe-um-ihr-unternehmen-oder-infrastruktur-wieder-aufzubauen/sachsen-hilft-sofort.jsp

Es handelt sich um ein zinsloses Darlehen von im Regelfall mind. 5.000 EUR bis max. 50.000 EUR. Die Soforthilfe wird derzeit bearbeitet

Sachsen-Anhalt (Antragstellung in KW 14)
https://stk.sachsen-anhalt.de/service/corona-virus/

Ein Soforthilfeprogramm für Freiberufler und kleine Unternehmen wird derzeit erarbeitet.

Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt unterstützt im Auftrag des Landes Sachsen-Anhalt ihre von der CORONA-Krise betroffenen Kunden der gewerblichen Wirtschaft sowie auch ihre Privatkunden mit folgenden Maßnahmen:

  • Stundungen
  • Vollstreckungsaufschub
  • Instrumenten für den Insolvenzfall

Schleswig-Holstein (Antragstellung in den kommenden Tagen)
https://www.ib-sh.de/infoseite/corona-beratung-fuer-unternehmen/

Der Schutzschirm des Landes Schleswig-Holstein besteht aus Zuschüssen aus einem Corona-Soforthilfeprogramm, einem Mittelstandssicherungsfonds, weiteren Liquiditätshilfen und Bürgschaften.

Für Kleinstunternehmer und Soloselbstständige:

100 Millionen Euro stehen für Kleinstunternehmer, kleine Gewerbetreibende und Soloselbständige bereit. Die Staffelung sieht folgendermaßen aus:

  • 500 Euro für Soloselbstständige
  • 000 Euro für Unternehmer mit bis zu 5 Vollzeitkräften
  • 000 Euro für Unternehmer mit bis zu 10 Vollzeitkräften

Für Mittelständler:

Aus einem Mittelstandssicherungsfonds sollen rückzahlbare Zuschüsse (zinslos und tilgungsfrei) von bis zu 750.000 Euro gewährt werden. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Unterstützungsmaßnahmen der Förderinstitute und des Landes. Zum Beispiel wurde der Mittelstandskredit der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) von fünf Millionen Euro auf zehn Millionen Euro erhöht. Mehr dazu auf der Website der IB.SH.

Thüringen (Antragstellung bereits möglich)
https://aufbaubank.de/417,8723/Download/Soforthilfe-Corona-2020-Antrag.pdf

Soforthilfe: Antragsberechtigt sind im Haupterwerb tätige gewerbliche Unternehmen (inkl. Einzelunternehmen) sowie Unternehmen der Branche 86.9 (Gesundheitswesen, auch wenn diese über keine Gewerbeanmeldung verfügen) und wirtschaftsnahe freie Berufe und die Kreativwirtschaft der Branchennummern 71-74, 85.5 sowie 90 gemäß Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008).

Gefördert werden Unternehmen mit Betriebsstätte in Thüringen mit bis zu 50 Beschäftigten.

Antragsformulare: https://aufbaubank.de/Foerderprogramme/Soforthilfe-Corona-2020#foerderzweck

Das Land Thüringen hat außerdem noch einen Schutzschirm erstellt. Weitere Informationen:

https://wirtschaft.thueringen.de/ministerium/presseservice/detailseite/news/covid-19-corona-soforthilfeprogramm-fuer-die-thueringer-wirtschaft-startet-am-montag/?tx_news_pi1%5Bday%5D=22&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=03&tx_news_pi1%5Byear%5D=2020&cHash=e895b272c57d95c668f4f7f268e1950e

Informationen für die Tourismusbranche

 Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes hat auf folgendem Portal Informationen zusammengestellt:

https://corona-navigator.de

Informationen für die Landwirtschaft

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stellt Informationen für Landwirte und die Nahrungsmittelindustrie zur Verfügung:

https://www.bmel.de/DE/Ministerium/_Texte/corona-virus-faq-fragen-antworten.html

Besondere Engpässe aufgrund der Reisebeschränkungen wird es bei Erntehelfern geben. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gemeinsam mit dem Bundesverband der Maschinenringe e.V. die Vermittlungsplattform „Das Land hilft – Job gesucht, Erntehelfer gefunden“ gestartet: www.daslandhilft.de. Sie stellt den Kontakt zwischen Landwirten und Bürgern her, deren bisheriger Erwerb aufgrund der Corona-Krise weggefallen ist. Über eine regionale Suche finden hier Landwirte und Helfer zusammen. Bis jetzt sind dort über 16.000 Meldungen eingegangen. Das Angebot ist kostenlos und steht bundesweit zur Verfügung.

Die landwirtschaftlich ausgerichtete Rentenbank stellt ebenfalls Informationen zur Liquiditätssicherung für Landwirte zur Verfügung:

https://www.rentenbank.de

Infos für Taxiunternehmen

 Eine Zusammenstellung von Informationen für Taxiunternehmen findet Sie auf folgendem Portal:

https://www.taxi-times.com

Informationen rund um Exporte

 Exporte können aufgrund der aktuellen Lage beeinträchtig sein. Hier ist es wichtig, die Vertragslage für einen geplanten Export zu prüfen und mit dem Geschäftspartner eventuelle zusätzliche Absprachen zu treffen. Eine Liste, was ebenfalls zu beachten ist, finden Sie auf der Seite der IHK Regensburg:

https://www.ihk-regensburg.de/service/coronavirus-informationen-fuer-unternehmen/corona-virus-hoehere-gewalt-4728098

Informationen der IHK Berlin

 Informationen zu Ausbildung der IHK Berlin

Die IHK Berlin hat aktuelle Informationen rund um das Thema Ausbildung bereitgestellt.   

https://www.ihk-berlin.de/ausbildung/coronavirus-pruefungen-und-ausbildung-4738446

Prüfungen der IHK Berlin

Alle Prüfungen (Ausbildungsprüfungen / Weiterbildungsprüfungen / Sach- und Fachkundeprüfungen) werden bis zum 19. April 2020 ausgesetzt.

https://www.ihk-berlin.de/pruefungen-lehrgaenge/coronavirus-pruefungen-und-ausbildung-4725532

2020-03-31T09:53:11+00:00 31.03.2020|

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